Harfe

Eines der schönsten Orchesterinstrumente

Die Harfe, ein uraltes Musikinstrument, erlebt zurzeit eine bemerkenswerte Renaissance. Die Harfe, die wir heute kennen, stammt in ihrer Urform aus Irland. Sie gelangte im 10. Jahrhundert über Schottland und Wales auf den Kontinent. Im 17. Jahrhundert wurde die Mechanische Harfe entwickelt: die Irische Folkloreharfe oder Hakenharfe. Drehbare Haken erhöhen oder erniedrigen die Stimmung der Saite um einen Halbton. Im 18. Jahrhundert hatte man den Einfall, dazu die Füße des Spielers einzusetzen. Nun wurde die Tonhöhe durch Pedaltritt verändert. Die Einfach Pedalharfe war entstanden. Die Königin der Harfen ist die Konzertharfe mit zweifach veränderbarer Pedalfunktion, auch Doppel-Pedalharfe genannt. 
Ihr musikpädagogischer Wert beruht unter anderem auf folgenden Aspekten: Die Harfe liegt mit ihrem Resonanzkörper direkt auf der Achsel des Spielers und überträgt die Schwingungen der Musik auf dessen Körper. So entsteht eine Verbundenheit des Musikers mit seinem Instrument. Sehr fördernd wirkt die Koordination der Bewegungen zwischen den Händen (vergleichbar mit dem Klavierspiel) oder bei der Doppelpedalharfe sogar zwischen Händen und Füssen. Besonders wertvoll ist auch die Klangerzeugung, die durch das Zupfen, also einer direkten (ohne Zwischenmechanik) Berührung der Saiten durch die Finger geschieht. 
Hier geht es zum Video.

Mindestalter

Der Beginn ist ab der 2. Klasse möglich. Zur Abklärung empfehlen wir Ihnen eine Beratungs- und Schnupperlektion. 

Kosten für das Instrument

Beim Kauf wie auch bei der Miete einer Harfe ist es wichtig, auf eine gute, solide Qualität zu achten. Unsere Lehrkräfte beraten Sie gerne. 

Kauf
ab ca. CHF 3’400
Miete
ab ca. CHF 70 / monatlich 

Üben

Zu Beginn empfehlen wir täglich ca. 15 – 30 Minuten – später mehr.

Erfolg im Musikunterricht ist nur durch regelmässiges Üben und Musizieren möglich. Wünschenswert ist auch eine liebevolle Begleitung durch die Eltern, besonders bei den Jüngeren. Dabei ist ein besonderes Musikverständnis der Eltern nicht zwingend notwendig. Eher die Bereitschaft, einen guten Kontakt zur Lehrperson zu halten und dem Kind immer wieder zu zeigen, wie sehr sie sich über sein Instrumentalspiel freuen, auch wenn die Töne manchmal noch nicht so perfekt gelingen wollen.

Lehrpersonen

Isabella Imperatori
Isabelle Imperatori